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Fragen zum Thema: Arbeiten in Spanien
Geschrieben von: Administrator   
Mittwoch, den 12. Mai 2004 um 11:54 Uhr

Wegen der hohen Arbeitslosigkeit in Spanien ist es besonders für Ausländer schwierig, einen Job zu finden.

In unseren FAQ bentworten wir die wichtigsten Fragen zum Thema Jobsuche und geben Informationen zu den spanischen Arbeitsbedingungen.

In unseren Kleinanzeigen können Sie sowohl Jobsgesuche als auch Angebote einstellen.

Wie finde ich als Ausländer einen Arbeitsplatz  in Spanien?

Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit ist es in Spanien als Ausländer sehr schwer, überhaupt einen Arbeitsplatz zu finden. Hier geben wir Ihnen zwar eine Fülle von Tips zur Arbeitsplatzsuche sowie Informationen zu den spanischen Arbeitsbedingungen, doch hohes Engagement müssen Sie dennoch mitbringen. Bei unseren Inseraten können Sie sowohl Geuche als auch Angebote einstellen.

Gibt es Perspektiven für Ausländer?

 

Arbeitsmarkt

 

Angesichts einer Arbeitslosenquote von 8-9% ist es in Spanien nicht einfach, einen Arbeitsplatz zu finden. Bereiten Sie sich daher auf eine langwierige und schwierige Arbeitsplatzsuche vor.

Die Arbeitsplatzsuche kann sich oft 6 Monate lang hinziehen, und viele Stellen werden nur über persönliche Kontakte (enchufes) oder Korruption vergeben. Als Ausländer werden Sie bei manchen Bewerbungen und Arbeitgebern gegenüber Spaniern benachteiligt. Falls Sie nicht fließend spanisch sprechen, sind Ihre Arbeitsplatzmöglichkeiten ohnehin nur begrenzt. Aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit und der vorwiegend auf persönlichen Beziehungen  (amigos) aufbauenden Arbeitswelt ist es für Ausländer in Spanien oftmals sehr schwierig, einen Arbeitsplatz zu finden. Eine ähnlich offene Haltung wie in anderen EU Staaten ist den Spaniern fremd.
 

Methoden der  Arbeitsplatzsuche in Spanien?

Arbeitsplatzsuche

Wie einen Arbeitsplatz in Spanien finden

 
Traditionelle Stellenausschreibungen über Zeitungen, das Internet oder Personalberatungen sind in Spanien weniger verbreitet als in modernen Ländern.
Viele Arbeitsplätze werden über persönliche Beziehungen und Kontakte vergeben. Aus diesem Grund werden viele freie Stellen niemals offiziell ausgeschrieben, sondern über Kontakte von Mitarbeitern innerhalb der Firma vergeben. Nutzen Sie daher jeden Kontakt, den Sie in Spanien haben, seien es Freunde, Bekannte, Klassenkameraden oder selbst Ihr Vermieter. Selbst die zufälligsten Bekanntschaften können Sie manchmal auf einen potentiellen Arbeitsplatz hinweisen. Wie immer ist ein gut aufgebauter Lebenslauf (curriculum vitae/résumé) eine unabdingliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Beachten Sie, daß spanische Lebensläufe einige Besonderheiten aufweisen. So wird die formelle Ausbildung i.d.R. vorangestellt, wobei viel Wert auf zusätzliche Qualifikationen und Kurse gelegt wird. Das Anschreiben wird recht knapp gehalten und in einem sehr formellen Sprachstil verfaßt. Nachdem Sie Ihren Lebenslauf verschickt haben, sollten Sie sich nicht zurücklehnen und auf eine Antwort warten. Spanische Unternehmen sind unzuverlässig und unfair, werden also auf Briefe und Emails nicht antworten, so dass sie oftmals auch keine Absage erhalten. Verfolgen Sie Ihre Bewerbung daher selbst mit Anrufen nach und fragen Sie nach dem aktuellen Stand des Auswahlprozesses. Falls Ihnen ein Mitarbeiter verspricht, Sie zurückzurufen und dies dann niemals tut, nehmen Sie dies nicht persönlich: Ihnen geht es so wie vielen anderen Anrufern. Seien Sie beharrlich und rufen Sie erneut an, solange, bis Sie eine definitive Antwort erhalten.
  

Brauche ich als Ausländer eine Arbeitsgenehmigung?

Arbeitsgenehmigungen

Vorschriften und Antragsverfahren

 
EU-Bürger benötigen in Spanien keine Arbeitserlaubnis. Nicht-EU-Bürger benötigen eine Aufenthaltsgenehmigung und eine Arbeitserlaubnis, die gleichzeitig beantragt werden können.
Um einen Nicht-EU-Bürger anzustellen, muß eine spanische Firma nachweisen, daß es für die ausgeschriebene Stelle keine adäquaten Bewerber aus der EU gibt. Die Art der Arbeitserlaubnis hängt von der Art der Beschäftigung ab. Im folgenden finden Sie die wichtigsten Typen von Arbeitsgenehmigungen:

·         Typ B – Für Arbeitnehmer mit einem Arbeitsplatzangebot in einer fest definierten Stelle und geographischen Region. Später können Sie eine allgemeine Arbeitserlaubnis für ganz Spanien beantragen (Typ B oder C).

·         Typ A – Befristete Arbeitserlaubnis für Arbeitsplatz in der Baubranche etc.

·         Typ T – Befristete Arbeitserlaubnis für Dienstleister (etwa Berater).

·         Typ D – Arbeitserlaubnis für Selbständige. Wird für eine bestimmte Aktivität und Region ausgestellt. Bei der Erneuerung kann die Erlaubnis auf ganz Spanien ausgeweitet werden.

Genauere Informationen zum Thema Arbeitserlaubnis erhalten Sie von der spanischen Botschaft oder einem Konsulat in Ihrem Heimatland. Falls Sie sich nicht mit seitenlangen Vorschriften beschäftigen möchten, empfehlen wir Ihnen, für die Beantragung einen Rechtsanwalt heranzuziehen. Die Bearbeitung Ihres Antrags dauert 2-6 Monate.
 

Wie sehen die Arbeitsbedingungen aus?

Arbeiten

Gehälter und Arbeitszeiten

 
Die Lebenshaltungskosten in Spanien liegen unterhalb EU-Durchschnitts, vor allem außerhalb der großen Städte wie Madrid und Barcelona. Dementsprechend niedrig sind leider auch die Gehälter.
Ein normaler Angestellter verdient etwa €12.000-€18.000 pro Jahr, ein Universitätsabsolvent wird nur selten mehr als €12.000 verdienen. Während ein Gehalt um €30.000 in Städten wie London, als „Minimalgehalt“ betrachtet wird, liegen Sie hiermit in Spanien schon in den oberen Einkommensklassen. Falls Sie aus Nordeuropa kommen, sollten Sie sich daher auf einen ernsten Gehaltsschock vorbereiten. Praktika sind in Spanien meistens unbezahlt. Gehälter werden normalerweise in Monatsgehältern angegeben. Viele Unternehmen zahlen jedoch ein 13. oder 14. Monatsgehalt, normalerweise im Sommer und zur Weihnachtszeit.

Arbeitszeiten und Ferien

Die traditionellen Arbeitszeiten sind in Spanien montags bis freitags von 9.00/9.30 bis 13.30/14.00 Uhr. Nach ein paar Stunden Mittagszeit mit ausgiebiger siesta kehren die Spanier von 16.30/17.00 bis 19.30/20.00 Uhr an Ihren Arbeitsplatz zurück. Seit einigen Jahren zeichnet sich allerdings ein Trend zur Verkürzung der Mittagspause und einem früheren Dienstschluss ab, vor allem in den großen Städten. Zudem hängen die Arbeitszeiten stark von der jeweiligen Industrie und den einzelnen Unternehmen ab. Während der Sommermonate führen viele Unternehmen einen sogenannten horario intensivo ein, bei dem ohne Pause von 8.00/9.00 bis 15.00 Uhr gearbeitet wird. Der Vorteil: Sie haben den ganzen Nachmittag frei und können die warmen Sommernachmittage genießen! In Bezug auf Feiertage und Ferien ist Spanien ein angenehmes Arbeitsland. Laut Gesetzgebung hat jeder Arbeitnehmer Anrecht auf einen kompletten Urlaubsmonat im Jahr, der normalerweise im August genommen wird. Hinzu kommen zahlreiche nationale und regionale Feiertage. Wenn diese auf einen Dienstag oder Donnerstag fallen, erhalten die meisten Angestellten einen Extra-Urlaubstag für ein langes Wochenende namens puente (Brücke).
 
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 29. März 2007 um 19:37 Uhr
 

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Speichernutzung

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11 Abfragen protokolliert

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Geladene Sprachdateien

Nicht übersetzte Textfolgen (Diagnose)

Keine

Nicht übersetzte Textfolgen (Designer)

Keine