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Neulich habe auf einem englischen Board gelesen, daß die Einführung von Windows Vista mehr CO² und Stromverbrauch bedeuten wird als man in Deutschland durch alle Energiesparmaßnahmen zusammen einsparen können wird.
Daraufhin habe neulich bei einem Bekannten den Stromverbrauch unter Vista und XP bei zwei fast gleichen Rechnern verglichen (mit Wattmeter in der Netzleitung) der Vista PC hat teilweise mehr als doppelt soviel Energie verbraucht.
Bis zu 773 Watt hat der Vista PC verschlungen, während die gleiche Hardware unter XP fast immer unter 400 Watt geblieben ist. Die Rechnung ist also einfach:
Im Jahre 2003 wurden in Deutschland etwa 6,8 Milliarden Kilowattstunden Elektrischer Strom für den Betrieb des Internets benötigt, für das Jahr 2010 gingen Schätzungen von einem Energiebedarf des Internets von 31,3 Milliarden Kilowattstunden nur in Deutschland aus. Zur Deckung dieses Bedarfes ist der Betrieb von etwa 5 modernen Kohlekraftwerken mit je 1000 Megawatt Leistung notwendig. Berücksichtigt wurden sowohl die Endgeräte von Privathaushalt und Gewerbe sowie der Energieaufwand zur Bereitstellung der notwendigen Infrastruktur des Internets an Serverstandorten
Durch die Steigerung des Strombedarfs um ca. 58% durch Windows Vista wird es wohl nicht bei den 31 Mrd. KWh bleiben, sondern es werden 60Mrd. sein,
also ca. 10 Kraftwerke allein für Windows Vista!
Heist das also nun: Tempolimit 100, höhere Preise für Flugreisen, höherer Strompreis, Standby Verbrauch auf null durch alle Stecker rausziehen u.s.w. ?
Dabei bringt alles zusammen noch nicht annähernd so viel als wenn wir die alten Celeron und Pentium 1000MHz mit 256-512MB Ram weiterverwenden und somit den Energieverbauch auf dem Level eines flüsternden Media-PCs halten können.
Ehrlich gesagt finde ich die neue Vista Oberfläche gar nicht so praktisch, gut aussehen tut es schon und ist eben modern, doch mit der "alten" XP (auf klassich) arbeitet man gewohnt und schnell, ich habe auch alle animierten Menüs ausgeschaltet, das hält nur auf.
Bei PCs ist es eben wie mit jeder Mode:
Wer schön sein will muss und leiden (und Vista nehmen )
Wer jedoch einen PC zum Arbeiten braucht wartet besser noch bis 2009 und behält solange ein abgespecktes getuntes XP ohne unnötigen Ballast! (geht sogar mit msconfig!)
Es ist davon auszugehen, dass neue Software noch über einen längeren Zeitraum auch Windows XP unterstützen wird. Support seitens Microsoft wird es voraussichtlich bis ins Jahr 2014 geben.
Wer Erfahrung im PC Bereich hat weist sicher auch das es in der Geschichte der Firma Microsoft immer gedauert hat bis die 2nd Edition da war und man mit der Urversion nur Zeit verschwendet hat.
Fachleute gehen davon aus dass im Jahr 2009 eine brauchbare Version von Vista existieren wird und dann auch die entsprechende Vista- Hardware preislich für ca. 600Euro erhältlich sein wird.
Die Geschichte der Miscosoft Flopps, eine kleine Historie:
- -- MS-Dos
war erst ab Version 3.31 brauchbar (Compaq Dos, damals 32 MB Grenze bei Festplatten !!! )
- -- Windows 1.0 der totale Reinfall, Windows 286 war Müll, erst bei WFW 3.11 lohnte sich einzusteigen.
- -- Windows 98 bekanntlich erst ab Second Edition.
- -- XP erst ab Service Pack 2
- -- Vista ??? na warten wir mal auf die 2009 Edition oder Servicepack 86....bis dahin wird auch der Stromverbrauch der Vista-Hardware auf klimaverträglich gesunken sein.
Natürlich lebt Microsoft gut von Leuten wie Dir, die glauben sie müssten sich selbst modern darstellen, indem sie sich freiwillig zum Betatester machen und sogar noch Geld dafür bezahlen an der Produktentwicklung mitarbeiten zu dürfen - Profis machen das aber nicht kostenlos, Microsoft hat genug Geld uns angemessen zu bezahlen.
Die erfahrenen EDV Leiter der Firmen überlassen die unbezahlte Arbeit den anderen und freuen sich über deren Dummheit, Schadenfreude ist eben immer noch die schönste Freude :-)
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